Browser – nützliche Helfer

Um ins Internet zu kommen, benötigt man einen sogenannten Browser. Das ist eine Art Sichtfenster, mit dem man Web-Sites aufrufen und betrachten (das englische Verb “to browse” hat genau diese Bedeutung) kann.

Browser sind also sehr nützliche Werkzeuge: Sie finden die richtige Seite im Internet, Sie folgen den Links (Querverweisen) in aufgerufenen Dokumenten und helfen so bei der Navigation durch das Web.  Das ist wichtig, denn Links lassen sich in Papier nicht so leicht darstellen: Natürlich kann man auf andere Dokumente verweisen, aber diese müssten dann erst in Papierform beschafft werden. Das ist die Elektronik doch viel leichter: ein Klick und das Dokument, auf das verzweigt werden soll, geht auf.

Aber Browser können noch mehr: Wenn Sie die Steuerungs-Taste (Control-Funktion) gedrückt halten und dann den Buchstaben “f” tippen, können Sie auf der Seite, auf der Sie gerade sind, elektronisch suchen und finden. Das ist bei großen Seiten oft nützlich, wenn Sie zum Beispiel lange Namenslisten durchsuchen oder sonstige lange Texte. Mit der Suchmaschine kommen Sie auf die relevante Seite – und wenn es ganz bequem ist, bekommen Sie die Fundstellen sogar angezeigt. Aber zum “Hinspringen” auf der Seite benötigen Sie in der Regel doch mehr.

Eine weitere nützliche Eigenschaft – insbesondere für Personen mit schlechten Augen – ist, dass man mit gedrückter Steuerungstaste und einer Drehung des Mausrades die Texte größer oder kleiner (in Abhängigkeit von der Drehrichtung des Rades der Maus) darstellen kann. Ist keine Maus oder kein Mausrad vorhanden, geht auch Steuerung und ‘+’ zur Vergrößerung und Steuerung und  ‘-’ zum Verkleinern.

Macht man die Texte kleiner, hat man besseren Überblick. Macht man sie größer, sind sie besser lesbar. Bildschirmlupen werden so entbehrlich.

Aber Browser können noch mehr: Nicht nur haben Sie meist eine oder mehrere Suchmaschinen integriert, sondern sie helfen auch bei der Informationssuche und -verarbeitung: Mit den sogenananten Favoriten oder Lesezeichen lassen sich Seiten spreichern, die man besonders interessant oder wichtig findet. In der Regel kann man hier auch Ordner einrichten, so dass man selbst den Überblick bewahrt: für jedes interessierende Fachgebiet kann man ein oder mehrere Verzeichnisse einrichten, so dass man seine eigene Gedankenstruktur benutzen kann.

Sie sagen, das sei alles doch altbekannt und eigentlich auch selbstverständlich? DAnn fragen Sie mal in Ihrem Bekanntenkreis, wer diese Hilfsmittel kennt und nutzt. Dieses Wissen ist nicht so weit verbreitet wie man denken könnte.

 

About Wolfgang Wagemann

Wolfgang Wagemann lebt im Rhein-Neckar-Raum.
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