Sich von einem Bekannten helfen lassen

Diese Website soll ja für Neulinge sein. Obwohl Computerprogramme in den letzten Jahrzehnten deutlich benutzerfreundlicher geworden sind, fehlt doch in manchen Fällen das letzte Stück des Weges.

Nicht alle sprechen beispielsweise Englisch. So mag sich der Computerfreak über ein “Download successful” freuen. Ob es dem einen oder anderen nicht trotzdem verdächtig klingt, wissen wir nicht. Ähnliches gilt für den Segen der Public domain software und des open source codes.

In vielen Fällen benötigen Computer-Benutzer – und zwar Anfänger wie Fortgeschrittene – den Rat eines externen Dritten. Aber wo soll dieser herkommen? Von der oft nicht mehr vorhandenen oder kaum erreichbaren Hotline?

In vielen Fällen wird es der Bekannte von nebenan sein. Der vermeintliche oder wahre Computerkenner, der jedenfalls in der Regel mal eine erste Idee hat, was die Lösung – oder überhaupt erst mal das Problem – sein könnte.

In vielen Fällen wird es genügen, dass jemand einen ersten Fingerzeig hat, wo man überhaupt fündig werden könnte. Ein Stichwort für ein Programm oder eine Website, die man dann suchen kann, ist oft schon zielführend.

In manchen Fällen allerdings genügt das nicht. Denn manchmal sollte die Benutzung gezeigt werden – entweder des Problems (der Anwender zeigt dem Bekannten, was ihn belastet) oder aber der Lösung (der Bekannte zeigt dem Nutzer, wie ein Programm zu verwenden ist).

Nun wohnt der helfende Bekannte aber oft nicht um die Ecke – oh Schreck, denn dem Helfer mag man keine weite Anreise zumuten. Aber hierfür gibt es eine Lösung – dank des Internets.

Es gibt nämlich Programme, mit denen sich jemand auf Ihren Rechner zusätzlich “draufschalten” kann. Selbstverständlich nur, wenn Sie dies explizit zulassen und nur unter Ihrer Aufsicht.

Ein solches Programm ist der sogenannte Teamviewer. Mit ihm kann man so eine Zusammenschaltung machen. Damit können der Bekannte und Sie selbst die Maus und die Tastatur an Ihrem Computer gemeinsam führen.”Gemeinsam” bedeutet hierbei, dass man die Aktivitäten des jeweils anderen nachvollziehen kann.

Sie sehen den Bildschirm wie gewöhnlich unmittelbar vor sich. Der entfernt sitzende Helfer bekommt ihn über das Netz zu Gesicht. Gleichzeitig müssen Sie telefonisch verbunden sein, um die erforderlichen Autorisierungscodes auszutauschen – aber vor allem natürlich, um über das zu lösende Problem zu sprechen.

Hier ist der Link: Teamviewer. Die private Nutzung kostet nichts.

So trägt das Internet dazu bei, dass sich schnell und unkompliziert problemlösende Teams formieren können.

About Wolfgang Wagemann

Wolfgang Wagemann lebt im Rhein-Neckar-Raum.
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